Edith Ruth

weiblicher Vorname

Bedeutung / Herkunft

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Bedeutung / Herkunft Edith

auch Edit, Editha
aus dem Englischen: Kämpferin für den angestammten Besitz, für Reichtum

Kurzformen: Edda, Etta
andere Form: Eadgyth

bekannte Personen: Edith Piaf (1915-1963, franz. Chanson-Gigantin) und Edith Stein (1891-1942, deutsche Ordensfrau im KZ Auschwitz ermordet)

NT: 9.August, 16.September, 8.Dezember

deutsch für Edyth
Bedeutung: Besitz + Kampf
Nebenformen: Edieth, Edita, Edite, Editha, Edithe
niederländisch, ostfriesisch: Eetje
ungarisch: Edit
altenglisch
Nebenform von Edyth
Bedeutung: Besitz + Kampf
Nebenformen: Editha, Edithe
(Beitrag von Monika Pils)

Bedeutung / Herkunft Èdith

französisch für Edyth
Bedeutung: Besitz + Kampf
(Beitrag von Monika Pils)

Bedeutung / Herkunft Ruth

hebräisch: Freundin, Freundschaft, Schönheit
andere Formen: Rut, Ruthli
bekannte Person: Ruth Berghaus (1927-1996, deutsche Opernregisseurin)
NT: 1.September
Ruth ist ein biblischer Name (Beitrag von Katja Wohanka)
Ruthie ist die englisch/ amerikanische Lallform des Namens Ruth
(Beitrag von Linda Geder)
In Bethlehem im Lande Kanaan herrschte vor langer Zeit eine schreckliche Hungersnot. Auch Noomi, ihr Mann und ihre beiden Söhne hatten nicht genug zu essen. So beschlossen sie fortzugehen ins Land Moab, wo es genug Brot für alle gab. Viele Jahre lebte die Familie glücklich in dem fremden Land. Sie hatten Arbeit und genug zu essen. Noomis Söhne heiraten moabitische Frauen: Orpa und Ruth. Doch plötzlich verlies das Glück die Familie. Noomis Mann und ihre beiden Söhne wurden krank und starben. Nun waren die drei Frauen allein. Da sprach Noomi zu ihren Schwiegertöchtern: Ich bin alt und müde. Ich will zurück in meine Heimat, zurück nach Bethlehem. Hier fühle ich mich nicht zu Hause. Ihr aber gehört hierher. Kehrt zu euren Eltern zurück und sucht euch einen Mann, mit dem ihr glücklich werden könnt. Da weinten Orpa und Ruth. Und auch Noomi war traurig, denn sie hingen wie Freundinnen aneinander. So machte sich Noomi auf den Weg zurück nach Bethlehem. Orpa und Ruth begleiteten sie ein Stück. Orpa verabschiedete sich bald unter Tränen und kehrte um. Ruth aber sagte: Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren. Wo du hingehst, da will auch ich hingehen. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott. Und Noomi freute sich sehr, dass Ruth bei ihr bleiben wollte. Als Noomi und Ruth schließlich in Bethlehem ankamen, wurden sie mit großer Freude begrüßt. Alle Freunde und Verwandten waren glücklich, Noomi nach all den Jahren wieder zu sehen, und überall erzählten sie auch von Ruth, die Noomi nicht allein lassen wollte. Bald fanden Noomi und Ruth ein kleines Zimmer. Doch sie waren jetzt arm, weil Noomi zum Arbeiten zu alt war und Ruth als Ausländerin nicht arbeiten durfte. Wovon sollten sie also leben? Da die Ernte gerade begonnen hatte, ging Ruth auf die Felder und sammelte Korn, das die Schnitter übersehen hatten. Das taten alle armen Leute. Gegen Mittag kam Boas, der Eigentümer des Feldes, um nach dem Rechten zu sehen. Da sah er Ruth, die in der heißen Sonne arbeitete, ohne eine Pause zu machen. Das gefiel Boas und er fragte einen Arbeiter: Wer ist die junge Frau? Der antwortete: Das ist die Ausländerin, die mit Noomi gekommen ist. Boas hatte schon viel Gutes von Ruth gehört. Und er sagte zu seinen Arbeitern: Sorgt dafür, dass Ruth viel Korn findet. Lasst ruhig absichtlich etwas fallen! Als es Mittag wurde, und die Arbeiter eine Pause einlegten, lud Boas Ruth ein, neben ihm zu sitzen. Sie durfte von seinen gerösteten Körnern und seiner Würztunke nehmen. Zum ersten Mal seit langem wurde Ruth satt. Danach arbeitete sie unermüdlich weiter und kehrte abends mit vollen Taschen nach Hause zurück. Noomi wurde ganz aufgeregt, als Ruth von ihrer Begegnung mit Boas erzählte, und sagte: Boas gehört zur Familie meines Mannes. Er ist ein anständiger Mensch. Schließlich war die Ernte beendet. Am Abend sollte es ein Fest geben, denn der Ertrag war gut gewesen und es gab Grund zur Freude. Auch Ruth war dabei. Alle tanzten und lachten ausgelassen. Die Nacht war sternenklar. Müde legten sich Boas und seine Arbeiter schließlich unter freiem Himmel ins Heu schlafen. Als Boas schlief, setzte sich Ruth neben ihm ins Heu. Bald schlief auch sie ein. Als Boas am nächsten Tag erwachte, war er gerührt darüber, dass Ruth so vertrauensvoll neben ihm lag. Er weckte sie mit einem Kuss und bat sie, seine Frau zu werden. Du willst mich heiraten? sagte Ruth. Aber ich bin doch nur ein armes Mädchen aus Moab. Da antwortete Boas: Du bist eine gute Frau und ich werde dich glücklich machen. Ich will so für dich sorgen, wie du für Noomi gesorgt hast. Ruth und Boas feierten ein großes Hochzeitsfest, und bald darauf bekamen sie einen Sohn, der nicht nur von seinen Eltern, sondern auch von Noomi sehr geliebt wurde. Und so fand Ruth in Bethlehem eine neue Heimat.
(Beitrag von Judith Adamczewski)