Xaver-Udo

männlicher Vorname

Bedeutung / Herkunft

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Bedeutung / Herkunft Udo

Nebenform von Odo
Kurzform von Vornamen, die mit "Udal-" oder "Ul-" beginnen, z.B. Ulrich
andere Form: Utto

altdeutsche Form: Uto (Quelle: E-Mail von Angela Baader)

deutsch
Kurzform für Udolf
Bedeutung: Erbgut, Heimat + Wolf
friesisch, niederdeutsch für Otto
Bedeutung: Besitz, Reichtum
friesische Nebenform: Ude
niederdeutsche Nebenform: Uto
ostfriesisch
Kurzform für Vornamen mit Ud…
Bedeutung: Erbgut, Heimat + …
japanisch
Name einer Ginseng-Pflanze
(Beitrag von Monika Pils)

von Uodalrich aus dem Althochdeutschen: Der Reiche aus Erbbesitz
(Beitrag von Ingrid Schefele

Bedeutung / Herkunft Xaver

spanisch: der vom Schlosse Xavier in Navarra
Nebenform: Xavier

Bedeutung: der Glänzende (Beitrag von Charlie J.)

Xaver ist die Kurzform von Franz Xaver.
Gedenktag katholisch: 3. Dezember
Bedeutung Franz: der Franke (latein.)
Xaver: nach seinem Schloß Javier Glaubensbote in Indien und Ostasien, Ordensprovinzial * 7. April 1506 auf Schloss Xavier, dem heutigen Javier, bei Pamplona + 3. Dezember 1552 auf der Insel Sancian (Santschao) bei Kanton in China Don Francesco de Jassu y Javier studierte ab 1525 in Paris. Er war eitel und karrierebewusst, gab aber während des Studiums seinem Leben eine radikale Wende, nachdem er 1533 Ignatius von Loyola kennengelernt hatte. Er wurde sein Anhänger, half ihm bei der Erstellung der Ordensregeln und gehörte so 1534 zu den Gründungsvätern des Jesuitenordens. 1537 wurde er gemeinsam mit Ignatius und vier weiteren Gefährten in Venedig zum Priester geweiht, im gleichen Jahr übernahm er das Amt des ersten Sekretärs des Ordens. Als Gesandter von Papst Paul III. und des portugiesischen Königs wurde Franz Xaver 1541 über Moçambique nach Goa, einer portugiesischen Kolonie ist Westindien, geschickt. Die Reise dauerte 13 Monate; Franz Xaver revitalisierte das Christentum der portugiesischen Kolonialbeamten durch Unterricht, Predigt, Beichte und missionierte unter den armen einheimischen Perlfischern. 1544 taufte er in einem Monat zehntausend Makau-Fischer. Von seinem Stützpunkt in Goa aus missionierte er auch in Indien und bis hinauf nach China. Ab 1545 war er als Missionar zuerst in Malakka, später auf den Inseln des Malaysischen Archipels tätig, gründete Missionsstationen, bildete Einheimische als Missionare aus und führte eine straffe Ordnung und regelmäßige Berichte ein. Die Briefe, in denen er nach Rom berichtete, wurden ab 1545 gedruckt und weit verbreitet, was im ganzen Abendland Begeisterung für die Mission bewirkte; mehr als 1.500 solcher Briefe sind erhalten. 1547 erhielt Franz Xaver die Nachricht von der Entdeckung Japans. 1549 fuhr er mit drei Japanern, die er in Goa kennengelernt und zum Christentum bekehrt hatte, auf die japanischen Inseln. Er erlernte die Sprache, wirkte in Kagoshima zwei Jahre mit mäßigem Erfolg, aber es entstand eine erste christliche Gemeinde mit über 1.000 Getauften. 1550 ging er zu Fuß in die Hauptstadt Miyako - das heutige Kyoto - und wollte beim Kaiser vorsprechen, was ihm aber verwehrt wurde. 1551 kehrte er nach Goa zurück; inzwischen war er zum Ordensprovinzial ernannt worden, was ihn mit großer Freude erfüllte. 1552 unternahm er eine Missionsreise nach China, dort starb er nach kurzer schwerer Krankheit noch auf der Insel Insel Sancian / Sanzao vor Kanton, weil ihm die Einreise ins Reich der Mitte verwehrt wurde. Nach der Überlieferung war er völlig allein und verzweifelt, weil ihm auch eine heimliche Einreise nicht gelang, aber von Engeln getröstet. Franz Xavers Leichnam wurde nach Goa überführt, dort ruhen seine Reliquien; ein Arm wurde 1615 in die Kirche Al Gesù nach Rom gebracht. Wohl kein anderer hat die Arbeit der katholischen Missionen so auf Dauer geprägt wie Franz Xaver. "Sein Missionswerk half auch der Heimat, die Reformation zu überwinden", schrieb der Theologe Theodor Schnitzler. Er ist neben Luigi von Gonzaga der am meisten verehrte Heilige des Jesuitenordens. Sein Geburtsort ist eine der meistbesuchten Wallfahrtsstätten in Spanien. Kanonisation: Franz Xaver wurde 1619 selig- und 1622 heilig gesprochen. 1748 wurde er zum Schutzpatron Indiens ernannt, 1904 zum Patron der Verbreitung des Glaubens, 1926 zum Patron aller katholischen Missionen und 1927 zum Patron der Heidenmission erhoben. Attribute: Kruzifix mit Lilienstengel, flammendes Herz, zu Füßen einen zu Taufender Inder, den zu taufen er sich anschickt. Patron von Indien; der Missionare, der Mission und aller katholischen Missionen, besonders derer im Osten; der katholischen Presse; der Seefahrer; gegen Sturm und Pest; für eine gute Sterbestunde
(Beitrag von Franz Xaver Sirch)

Anagramm-Namen

männlich